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Argen

Die Untere Argen - Evergreen seit den 80-ern

Ja, die Anfahrt für einen Tag steht in keinem Verhältnis zur 8,5 km langen Paddelstrecke. Matze und Bernhard versprechen dennoch, dass sie es wert ist. Sie lieben diesen Bach seit Anfang der 80er. Damals zu ihren Anfängerzeiten viel besucht, heute ein seltenes, aber nach wie vor besonderes Ziel. Von den beiden Schwärmern angesteckt machen sich Achim und Ralf an diesem Ostermontag mit auf den Weg. Nicht zuletzt der Wasserstand verheißt mit 65 cm beste Bedingungen.

Bei sonnigen null Grad finden Sie an der Einsatzstelle in Pflegelberg ein Schild vor, das vor einem, den Flusslauf verengenden Erdrutsch warnt. Es scheint älter, und wie sich später herausstellt veraltet, zu sein. Obacht ist heute eh geboten. Wer weiß was der Sturm Niklas in den letzten Tagen hier im Allgäu alles angerichtet hat.

In den folgenden zweieinhalb Stunden werden die Weitgereisten mit einem herrlichen Paddelerlebnis belohnt. Etwas zügigere Strömung als zuhause auf Kocher und Jagst, tolle Kehrwässer, spritzige Passagen und Gefällstufen, die die Charakterisierung mir WW 2 durchaus verdienen. Und das alles geziert von einer herrlichen Landschaft, weit ab von Ortschaften und Straßen. Abgebrochene Steilhänge, Wiesen, Wald und Felsblöcke säumen den naturbelassenen Flusslauf bis zur Ausstiegsstelle an der Fußgängerbrücke in Heggelbach.

Die Vier sind sich einig: Die Anfahrt ist für einen Tag zu weit. Aber nur zwecks der Ausrede das nächste Mal einen Grund für einen Wochenendausflug hierher zu haben. Denn ob sich die Anreise für heute gelohnt hat, steht völlig außer Frage.

(Hinweis: Bei der Befahrung die aktuellen und strengen Befahrungsregeln beachten)

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