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Obere Isar

Landschaftliches Highlight, geschützt vor Massen

Weit oberhalb ihrer bekannten und turbulenten Partymeile bei München entspringt die Isar im Karwendel und nimmt schnell den Charakter eines keinen Gebirgsflusses an. Flott fließt sie mit Temperaturen von höchstens 7-8 Grad durch ein idyllisches Hochtal mit sichtbarem Gefälle, weit ab von Straßen. In Scharnitz erreicht sie dann die erste Ortschaft und die übliche Aussatzstelle der Oberen Isar.

Zur Einsatzstelle, rund 11 Paddelkilometer oberhalb ist die Zufahrt für Jedermann gesperrt. So nehmen wir den seit den 70ern etablierten Bootstaxidienst Maier, der uns über Schotterwege nach oben bringt. Durch diese serviceabhängige Zugänglichkeit und eine auf Juni bis Sende September beschränkte Befahrungserlaubnis bleibt dieses paradiesische Tal vor Massen geschützt. Lediglich die Anzahl Radfahrer hat deutlich zugenommen, wie die Kenner des Reviers unter uns meinen.

Fasziniert vom kristallklaren Wasser in zauberhafter Umgebung steigen wir bei einem Pegel von 128 cm in die Boote und stellen bei manchen Grundberührungen fest, dass ein paar Liter mehr unserer Lieblingsmaterie gut täten. Außer einer kurzen Passage nach rund 1,5 km mit WW 2-3, 3-, die wir bei der Anfahrt vom Fahrweg aus angesehen hatten, zieht sich der Schwierigkeitsgrad von rund WW 2 kontinuierlich durch und lässt uns Ruhe zum Genießen. Größere Kehrwässer gibt es allerdings wenige. Völlig fasziniert sind wir von der rund 2 km langen und engen Schlucht durch die uns die dreieinhalbstündige Tour führt.

Zurück in Scharnitz sind wir uns einig: Sie war es schon immer, sie ist es und wird es dank der Einschränkungen hoffentlich ewig bleiben, die Obere Isar, - ein Leckerbissen, dem alle Achtsamkeit gebührt.

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